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Unsere Erfolge
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Marianne Scheipl

Mechatronikerin - Automatisierungstechnik mit LAP

"Zeigt Eigeninitiative und habt den Mut zur Veränderung!"

  • Erfolgsstory

      Nach den Pflichtschuljahren absolvierte ich einige Ausbildungen im handwerklichen Bereich. Diese umfassten die Floristik, die Gartenfacharbeit im Zierpflanzenbau und die Meisterin im Gartenbau.

      Nach dem ich knapp 10 Jahre in diesem Bereich tätig war, wuchs in mir allmählich der Wunsch nach einer beruflichen Veränderung. Durch einen Berufsorientierungstest wurde ich an das zam Leoben verwiesen. Dort erhielt ich unter anderem Beratungen, eine Auffrischung sämtlicher Schulfächer und Unterstützung im Bereich Bewerbungsmanagement. Des Weiteren konnte ich über das zam Leoben Praktika machen. Zwei verschiedene Praktika im Bereich Metalltechnikerin und Mechatronikerin waren der Anfang meines neuen Werdegangs. Die Arbeit als Mechatronikerin in der Automatisierungstechnik hat mir besonders gut gefallen. Durch mein Interesse und meinen Ehrgeiz bin ich dann zu meinem Stiftungsbetrieb und zur jetzigen Ausbildung gekommen.

      Voraussetzung für den Bereich Mechatronik sind u.a. logisches Denkvermögen, Ausdauer, Genauigkeit und Sorgfalt, Abstraktionsfähigkeit sowie gutes physikalisches Vorstellungsvermögen. Innerhalb der Stiftungsausbildung werde ich im Bereich Mechatronik – Automatisierungstechnik fachlich geschult sowie von meinem Stiftungsbetrieb und dem bfi Leoben optimal für die LAP vorbereitet. Meine Tätigkeiten im Stiftungsbetrieb sind das Aufbauen und das Vertraten der Stationskästen, sowie auch die Zusammensetzung verschiedener Produkte. 

      Zeigt Eigeninitiative und habt den Mut zur Veränderung => Traut euch, Ladies!!!

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Mariam Alkhalifa Alaskr

IT-Technikerin mit LAP

"Ab und zu muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!"

  • Erfolgsstory

      „Ich habe gerne als Englischlehrerin gearbeitet, aber ich bin jetzt auch eine tolle IT-Technikerin und ich bin zufrieden.“

      Ich habe in meinem Heimatland Syrien, Englisch sowie Projekt Management studiert und als Vertriebswirtin und als Englischlehrerin gearbeitet. Bereits in Syrien habe ich viele Kurse im IT-Bereich absolviert. Aufgrund von fehlenden Unterlagen für eine Nostrifizierung des syrischen Studiums, war es für mich schwer, die zu erfüllenden Vorgaben um in einer österreichischen Schule unterrichten zu dürfen, zu erbringen. Daher bat ich meinen AMS-Berater um Unterstützung, um einen Schritt nach vorne in Österreich gehen zu können. Mein AMS-Berater hat mir für eine umfassende Berufsinformation und für die Möglichkeit durch Praktika mich auszuprobieren, deshalb das zam Leoben empfohlen. Sogleich wurde ich für den nächsten Infotag vorgemerkt.

      Nach Klärung aller Fragen und Rahmenbedingungen im zam bin ich in die Workshopphase eingestiegen. Hier wurden mit mir berufliche Möglichkeiten besprochen, einige Vorschläge entwickelt und ich konnte Einzelberatungsgespräche in Anspruch nehmen. Es wurden von mir mit Unterstützung der zam Beraterin viele Bewerbungen in verschiedensten Bereichen verschickt und ich habe im Rahmen der Workshopphase bei einigen regionalen Betrieben um Praktika angefragt. Durch ein Praktikum hat sich schließlich eine Stiftungsausbildung zur IT-Technikerin mit LAP ergeben, was ich – aufgrund meines IT-Interesses und meinem Können – sofort angenommen habe. Derzeit befinde ich mich im 2. Ausbildungsjahr. Die theoretische Ausbildung absolviere ich im bfi Leoben und die praktische Ausbildung in meinem Stiftungsbetrieb. Ich bin gut integriert im Team und in der gesamten Firma. Alle sind sehr nett und hilfsbereit. Derzeit bin ich in der internen IT first level. Wir installieren Notebooks und PCs und verwalten diese auch. Wir finden Lösungen für die Probleme um diese auch beheben zu könne. Das gehört zu meinen täglichen To Do’s. Mit Juli 2020 werde ich zur LAP antreten.

      Anderen Frauen – vor allem Frauen, die nicht in Österreich geboren sind – möchte ich auf den Weg geben, dass man sehr flexibel sein und viel Geduld haben muss.

      „Eine Arbeit suchen als Frau und noch dazu als Ausländerin ist sehr schwer, aber dank zam war es mir möglich eine Arbeit zu finden.“

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Bettina Glauninger

Metalltechnikerin mit LAP - Schwerpunkt Zerspanungstechnik

"An sich selbst glauben, seinen Weg beharrlich weiterverfolgen, dann ergeben sich viele Möglichkeiten und Chancen."

 

  • Erfolgstory

      Nach der Pflichtschule begann ich eine Frisörlehre, die ich aus gesundheitlichen Gründen nicht beenden konnte. Im Anschluss daran übte ich verschiedene Berufe aus z.B. Stubenmädchen, Mitarbeiterin in diversen Produktionsfirmen, Verkäuferin. Nach meinem Umzug von Vorarlberg in die Steiermark wurde mir ein externer Hauptschul-Abschluss übers AMS ermöglicht, danach habe ich wieder in der Produktion gearbeitet, vor allem in der Metallindustrie. Da bei meiner letzten Firma Personal abgebaut wurde, bekam ich vom AMS den Vorschlag, eine Ausbildung über das zam zu machen.

      Ich wollte immer schon Zerspanungstechnikerin werden, da ich im Metallbereich bereits Berufserfahrung hatte. Ich habe dann während der Workshopphase beim zam verschiedene Bewerbungen geschrieben. Im Zuge dessen bin ich irgendwann auf der Homepage meiner jetzigen Firma gelandet und habe dort gesehen, dass Lehrlinge gesucht werden. Und dann ging alles relativ schnell: Ich machte ein Praktikum dort und konnte im Anschluss daran direkt mit der Stiftungsausbildung zur Metalltechnikerin mit Zerspanungstechnik (mit LAP) beginnen.

      Ich mache die Ausbildung zur Metalltechnikerin mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik. Meine Hauptaufgaben dabei sind Fräsen und Drehen, beim Fräsen werden z.B. Zündkerzen ausgefräst oder kleine Teile für den Pflug eines Traktors. Beim Drehen werden einzelne Teile bearbeitet, die dann zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden. Im Moment lerne ich gerade das Feilen. Die Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich und machen mir großen Spaß. Auch die Firma kann ich nur weiterempfehlen, ich fühle mich dort sehr wohl.

      Das Wichtigste ist, nicht die Hoffnung aufzugeben, wenn man Absagen bekommt. Vor allem in typisch männlichen Arbeitsbereichen stößt man manchmal gegen verschlossene Türen, aber auch diese Firmen werden mit der Zeit immer offener. Man muss an sich selbst glauben und seinen Weg beharrlich weiterverfolgen, dann ergeben sich viele Möglichkeiten und Chancen.

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Maike Moser

Als IT-Informatikerin in des Vaters Fußstapfen getreten

"Die technische Seite der Ausbildung - Computer auseinandernehmen und wieder zusammenschrauben - musste ich erst lernen!"

  • Die Erfolgsstory

      Zu jung, zu unerfahren - lauteten die Argumente, wenn Maike Moser Absagen auf ihre Bewerbungen erhielt.

      Nach der HBLA-Matura und einem England-Aufenthalt hatte sie Kurse zur Mediengestaltung und Print, Web und Motion besucht und den Wirtschaftsführerschein EBDL gemacht. Den Computerführerschein samt Fortsetzungslevel hatte sie längst schon in der Tasche.

      Doch trotz ihrer guten Ausbildung fand sie fast zwei Jahre lang keinen Job.

      Das AMS Leoben jedoch wusste ihre Qualifikation zu schätzen und vermittelte sie an das zam Leoben.

      Das zam Leoben suchte gerade eine Kandidatin für einen Stiftungsplatz, für den sich im laufenden Informationstechnologie-Grundqualifizierungskurs keine geeignete Teilnehmerin gefunden hatte. Sozusagen als Quereinsteigerin kam Frau Maike Moser also zu ihrer Stiftungsausbildung zur IT-Informatikerin und zu ihrem Partnerbetrieb, der Raiffeisen Software Solution und Service GmbH. Nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch samt firmeninternem Test war die Entscheidung des Unternehmens für die junge Frau gefallen - ein Praktikum musste sie gar nicht mehr machen. Exzellente Computerkenntnisse brachte sie bereits in die Ausbildung mit, auch den nötigen Ehrgeiz, um die normlerweise vierjährige Ausbildung in den zwei Jahren der zam-Stiftung zu schaffen. Gemeinsam mit sieben anderen Frauen, die über das zam Leoben diese Ausbildung machten, war sie auch in der Berufsschule. Gab es Probleme unterstützte jede die andere. Hilfreich für Maike Moser war auch ihr Vater, der selbst im IT-Bereich tätig ist.

      Seit ihrer erfolgreichen Lehrabschlussprüfung ist sie nun fix angestellt. Ihr Aufgabengebiet ist die Software-Entwicklung -  Hauptkunden sind Banken. Damit deren Rechnungen hunderprozentig stimmen, aber auch die KundInnendaten fehlerlos verwaltet werden, müssen die Web-Oberflächen perfekt funktionieren. Dahinter steckt viel Arbeit! Genau diese täglich neuen Herauforderungen liebt Maike Moser an ihrem Job, so wie den Zusammenhalt im Team. Von Unerfahrenheit ist heute keine Rede mehr.

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Elke Treppler

Buntes Berufswissen zu einem Regenbogen vereint

"Ich freue mich jeden Tag darauf, arbeiten gehen zu können - das habe ich noch nie erlebt!"

  • Die Erfolgsstory

      In ihrem neuen Job, den Elke Treppler über das zam Leoben gefunden hat, kann sie die bunte Vielfalt ihrer bisherigen Ausbildungen zu einem Regenbogen vereinen. Sie absolvierte eine kaufmännische Fachschule, ließ sich zur Masseurin, Gesundheitstrainerin und Arztassistentin ausbilden, machte die Matura und Ausbildungen zur Pharmareferentin sowie zur Lebens- und Sozialberaterin. All das erworbene Wissen kann sie nun als Mitarbeiterin bei Limbio Business in Kapfenberg einsetzen. "Wir beschäftigen uns mit Neuromarketing und testen TV-Spots oder Werbesujets nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung", erklärt Elke Treppler. Während sich ProbandInnen im Magnetresonanztomograph an der Christian Doppler Klinik in Salzburg Werbespots ansehen, werden ihre unbewussten Gehirnaktivitäten gemessen.

      Auf diese Weise kann sichtbar gemacht werden, wie die Werbebotschaften im Gehirn verarbeitet werden und ob dabei das Belohnungssystem aktiviert wird. Zu Elke Trepplers Aufgaben bei Limbio Business gehören unter anderem die Betreuung eines Großkunden, die grafische Gestaltung von Marketing- und Werbeunterlagen sowie die Akquise der ProbandInnen für die Gehirnscans. Um all diese Aufgaben im Betrieb übernehmen zu können, hat sie ihrem Bildungsregenbogen mit Hilfe des zam Leoben, das sie über das AMS Mürzzuschlag kennen gelernt hatte, noch ein paar Nuancen hinzugefügt. Für die grafischen Aufgaben abslovierte sie zwei Photoshop-Kurse. Auch der Lehrgang Werbung und Marktkommunikation ist Teil ihrer Stiftungsausbildung. Mittlerweile ist Frau Treppler bei Limbio business angestellt, absolviert aber wochenends noch ihrer Fortbildung in Graz.

      "Ich freue mich jeden Tag darauf, arbeiten gehen zu können - das habe ich noch nie so erlebt!", erzählt sie. Um auch neben der Familie einen beruflichen Neubeginn zu schaffen, brauche man ein gut gewebtes soziales Netz, das über Familie und FreundInnen hinausgeht. Den professionellen Teil ihres Netzes haben die Betreuerinnen des zam Leoben gewebt, die sie auch auf das Stellenangebot von Limbio Business aufmerksam gemacht haben. Und ihr eigener Beitrag zum Erfolg? "Man darf nicht aufhören, sich für Neus zu interessieren!"